Dezentrale Energie- und Mobilitätskonzepte für Subsahara-Afrika

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist ein Grundbedürfnis und Menschenrecht. Eine zuverlässige Energieversorgung ist die Grundvoraussetzung für jegliche wirtschaftliche Entwicklung einer Gesellschaft.

Unsere Vision

VoltaViewAfrica.org ist eine gemeinnützige Organisation zur Förderung von Entwicklungshilfen in den Bereichen erneuerbare Energien, E-Mobilität und Trinkwasser in Subsahara-Afrika. Dazu werden dezentrale und solargespeiste Energieversorgungsanlangen (Powerhouse Anlagen) mit lokalen Partnern projektiert, aufgebaut und geeignete Geschäftsmodelle für einen nachhaltigen Betrieb der Anlagen entwickelt. Ziel ist es allen Menschen einen bezahlbaren Zugang zu Elektrizität, Trinkwasser und Mobilität zu ermöglichen.

Die hierfür notwendige Basistechnologie wurde in Deutschland von dem international ausgewiesenen Fraunhofer HHI und der Technischen Universität Clausthal entwickelt. Die Anlagen und Komponenten werden von dem Start-up-Unternehmen VoltaMove GmbH hergestellt und vertrieben.

Solaranlage in Afrika

Die aufgestellten Powerhouse-Anlagen ermöglichen zusammen mit den mobilen, leichten und tragbaren Batterie-Powerpacks völlig neue Möglichkeiten: Was gestern der Dieselgenerator und das Stromnetz waren, sind heute das Powerhouse und die VoltaMove2Go Powerpacks. Zukunftsweisende Konzepte wie Mobility as a Service – zum Beispiel Elektromobilität für Fischerboote, angepasst an die Bedürfnisse und wirtschaftlichen Bedingungen lokaler Fischer in Subsahara-Afrika – aber auch die Förderung und Unterstützung von Frauen durch Gründung von Kleinstunternehmen wie Nähstuben und Solar-Waschsalons sind durch diese neue Technologie in ländlichen Räumen jetzt möglich.

Projekte

suneferry

suneferry

suneferry Der 400 Kilometer lange Gambia-Fluss bildet ein beträchtliches Hindernis für den Nord-Süd-Transport entlang der westafrikanischen Küste. Abgesehen von der…

Watotowaafrica Waisenhaus

Das Watoto wa Africa Waisenhaus

Das Waisenhaus Watoto Wa Africa in Mwanza/Tansania ist eine Einrichtung in großer Not, da sie keinen oder nur unregelmäßig Strom und kein Trinkwasser hat. Ihre Wasserquelle ist lediglich das Sammeln von Regenwasser in großen Tanks. Im Frühjahr 2023 gab es eine Typhusepidemie mit Todesfällen. Um das Waisenhaus zu unterstützen, wird VoltaViewAfrica bis Ende dieses Jahres ein Powerhouse installieren, das Strom und sauberes Trinkwasser für das Waisenhaus liefert. Dieses Projekt wird durch den Rotary Club Goslar unterstützt.

sun-E-Boat

SuneBoat

Der Fischfang ist die Haupteinnahmequelle für viele Familien in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara an den west- und ostafrikanischen Küsten und an den großen Seen in den zentralen Teilen des Kontinents, z. B. am Viktoriasee, am Tanganjikasee und am Malawisee.

Unser Team

Prof. Wolfgang Schade

Physicist, responsible for research and development of the powerhouse technology​

Andrea Freistein-Schade

Teacher, responsible for education and new business opportunities for women

Lars-Sebastian Schade

Medical Assistant, working on development of medical container module and assistance during installation of powerhouse plants

Jörn Falk

Business IT engineer, responsible for communication and assistance during installation of powerhouse plants​

Valentin Fliege

Student, working on mechanical construction and preassembling of powerhouse modules

Joost Farries

Student, working on mechanical construction and preassembling of powerhouse modules

Simon Mill

Student, working on medial presentation of our projects

Max Haustein

Student, working on safe water production for our powerhouse plants

Michael Plümer​

IT specialist, responsible for Website​

Forschung und Entwicklung von